Wieviel Brennholz braucht man für den Winter?

Wie viel Holz braucht man pro Winter? Und wieviel Raummeter Holz pro Winter ist realistisch? Dieser Ratgeber zeigt klar & verständlich, wieviel Holz ein Einfamilienhaus tatsächlich verbraucht – mit echten Erfahrungswerten, Beispielen und einer übersichtlichen Tabelle.

Wie viel Holz pro Winter? Die wichtigsten Faktoren

Der Brennholzverbrauch hängt vor allem von diesen Faktoren ab:
Faktor 01

Hausgröße

Je größer die Fläche, desto höher der Verbrauch.

Faktor 02

Dämmstandard

Ein modernisiertes Haus benötigt deutlich weniger Holz.

Faktor 03

Ofentyp

Moderne Kaminöfen arbeiten effizienter als Kachelöfen.

Faktor 04

Holzart

Hartholz wie Buche & Eiche brennen länger und gleichmäßiger.

Faktor 05

Restfeuchte

Unter 15 % = maximale Energieausbeute.

Durchschnittlicher Verbrauch pro Winter

Die meisten Haushalte liegen zwischen 2 und 6 Raummetern. Die Tabelle zeigt typische Werte:
Nutzungsart Verbrauch
Gelegentlich (2–3 Abende/Woche) 0,8 – 1,5 RM
Regelmäßig (täglich 2–4 h) 2 – 3 RM
Hauptheizung 4 – 6 RM
Schlecht gedämmtes Haus Bis zu 7 RM

Beispielrechnungen aus der Praxis

Die meisten Haushalte liegen zwischen 2 und 6 Raummetern. Die Tabelle zeigt typische Werte:
Beispiel 01

120 m² Einfamilienhaus

Benötigt: 2,5 – 3 RM

Beispiel 02

90 m² Wohnung

Benötigt: 1 – 1,5 RM

Beispiel 03

150 m² Altbau

Benötigt: 5 – 6 RM

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FAQ: Häufige Fragen rund um Brennholz im Winter

Das hängt von Ofen, Holzart und Nutzung ab. Bei regelmäßiger Nutzung (2–4 Stunden täglich) reicht 1 Raummeter Brennholz meist für ca. 3–5 Wochen. Als Hauptheizung entsprechend kürzer.

Da 1 SRM weniger Holz enthält als 1 RM, liegt der Bedarf höher.
Faustregel: 1 RM ≈ 1,3–1,5 SRM (je nach Scheitlänge & Schüttung).

Besser weniger, aber häufiger nachlegen.
Zu viel Holz auf einmal führt zu ineffizienter Verbrennung, höherem Verbrauch und mehr Emissionen.

Sehr stark: zwischen „gut gedämmt“ und „Altbau“ kann der Bedarf um 30–60% variieren – bei gleicher Wohnfläche und gleicher Nutzung.

Buche ist oft der beste Mix aus Preis/Heizleistung. Eiche brennt sehr lange, kann aber teurer sein. Nadelholz zündet schnell, brennt schneller ab – gut fürs Anfeuern, weniger als alleinige Basis.

Für 2–3 Raummeter Brennholz eignet sich ein luftiger, wettergeschützter Platz im Freien – zum Beispiel an einer Hauswand, im Garten oder unter einem Holzunterstand.
Wichtig ist: Das Holz nicht direkt auf dem Boden lagern (Paletten oder Balken nutzen), von oben vor Regen schützen und die Seiten offen lassen, damit Luft zirkulieren kann. So bleibt das Holz trocken und sofort einsatzbereit für den Winter.