Wieviel Brennholz braucht man für den Winter?
Wie viel Holz braucht man pro Winter? Und wieviel Raummeter Holz pro Winter ist realistisch? Dieser Ratgeber zeigt klar & verständlich, wieviel Holz ein Einfamilienhaus tatsächlich verbraucht – mit echten Erfahrungswerten, Beispielen und einer übersichtlichen Tabelle.
Wie viel Holz pro Winter? Die wichtigsten Faktoren
Hausgröße
Je größer die Fläche, desto höher der Verbrauch.
Dämmstandard
Ein modernisiertes Haus benötigt deutlich weniger Holz.
Ofentyp
Moderne Kaminöfen arbeiten effizienter als Kachelöfen.
Holzart
Hartholz wie Buche & Eiche brennen länger und gleichmäßiger.
Restfeuchte
Unter 15 % = maximale Energieausbeute.
Durchschnittlicher Verbrauch pro Winter
Beispielrechnungen aus der Praxis
120 m² Einfamilienhaus
Benötigt: 2,5 – 3 RM
90 m² Wohnung
Benötigt: 1 – 1,5 RM
150 m² Altbau
Benötigt: 5 – 6 RM
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FAQ: Häufige Fragen rund um Brennholz im Winter
Wie lange heize ich mit 1 Raummeter Holz?
Das hängt von Ofen, Holzart und Nutzung ab. Bei regelmäßiger Nutzung (2–4 Stunden täglich) reicht 1 Raummeter Brennholz meist für ca. 3–5 Wochen. Als Hauptheizung entsprechend kürzer.
Wie viel Schüttraummeter Holz braucht man im Winter?
Da 1 SRM weniger Holz enthält als 1 RM, liegt der Bedarf höher.
Faustregel: 1 RM ≈ 1,3–1,5 SRM (je nach Scheitlänge & Schüttung).
Wie viel Holz sollte man beim Nachlegen in den Ofen legen?
Besser weniger, aber häufiger nachlegen.
Zu viel Holz auf einmal führt zu ineffizienter Verbrennung, höherem Verbrauch und mehr Emissionen.
Wie stark beeinflusst die Dämmung den Verbrauch wirklich?
Sehr stark: zwischen „gut gedämmt“ und „Altbau“ kann der Bedarf um 30–60% variieren – bei gleicher Wohnfläche und gleicher Nutzung.
Welche Holzart ist am wirtschaftlichsten – Buche, Eiche oder Nadelholz?
Buche ist oft der beste Mix aus Preis/Heizleistung. Eiche brennt sehr lange, kann aber teurer sein. Nadelholz zündet schnell, brennt schneller ab – gut fürs Anfeuern, weniger als alleinige Basis.
Wo lagere ich 2–3 Raummeter Brennholz am besten im Außenbereich?
Für 2–3 Raummeter Brennholz eignet sich ein luftiger, wettergeschützter Platz im Freien – zum Beispiel an einer Hauswand, im Garten oder unter einem Holzunterstand.
Wichtig ist: Das Holz nicht direkt auf dem Boden lagern (Paletten oder Balken nutzen), von oben vor Regen schützen und die Seiten offen lassen, damit Luft zirkulieren kann. So bleibt das Holz trocken und sofort einsatzbereit für den Winter.